Klausurtagung der CDU-Fraktion Linden

Die jährliche Klausurtagung der CDU-Fraktion Linden fand in diesem Jahr in Bad Laasphe statt. Zwei Tage beschäftigte sich die Fraktion schwerpunktmäßig mit der Kommunalwahl am 14. März 2021 unter dem Zeichen der Corona-Krise.
Vorrang hatte der Haushaltsplan 2021 mit der unklaren Situation hinsichtlich der Pandemie. Aufgrund der Folgen des Lockdowns und anschließender Einschränkungen und Auflagen werden im kommenden Jahr deutlich geringere Einnahmen im städtischen Haushalt erwartet.
Von erheblicher Bedeutung ist es für die CDU-Fraktion, dass auch in einer corona-bedingten Krise weiter investiert wird. „In den vergangenen guten Jahren konnten erhebliche Überschüsse erwirtschaftet und dadurch Rücklagen gebildet werden und somit ist es möglich die von uns geforderten Investitionen zu finanzieren ohne Kredite hierfür aufnehmen zu müssen“, beschrieb der Fraktionsvorsitzende Frank Hille die finanzielle Situation in Linden.
Für uns als CDU-Fraktion sind folgende Investitionen im kommenden Jahr besonders wichtig:
1. Der Umbau des Feuerwehrgerätehauses Leihgestern, damit die volle Einsatzbereitschaft der Feuerwehr auch zukünftig gewährleistet bleibt.
2. Unsere Stadthalle ist stark sanierungsbedürftig. Uns ist wichtig, dass sie den aktuellen Anforderungen an eine moderne Sport- und Veranstaltungshalle entspricht. Deshalb muss mit der Planung zeitnah begonnen und die dafür notwendigen Mittel in den Haushalt eingestellt werden.
3. Eine flächendeckende und zeitgemäße Anbindung an schnelleres Internet soll baldmöglichst durch die Breitbandverbindung sichergestellt werden.
4. Unser Rathaus muss barrierefrei werden, um niemanden auszuschließen. Mit den notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung wollen wir im kommenden Jahr beginnen und dafür das benötigte Geld in den Haushalt einstellen.
5. Kommunale Straßen müssen auf den Prüfstand und sukzessive erneuert werden. Besonders wichtig ist es uns, dass die grundhafte Erneuerung einer Straße Vorrang vor einer Teilsanierung einer Straße hat. Deshalb stehen derzeit Tannenweg, Heergasse und Lindenstraße zur Erneuerung an. Auch hierfür wollen wir Geld in den Haushaltsplan einstellen.

Im Weiteren beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem Handlungsfeld Verkehr und Wohnen.
Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger von unnötigem Verkehrslärm und Emissionen entlasten. Die Lösung hierfür ist der Bau von Entlastungsstraßen und der weitere Ausbau von Radwegen. Diese Beruhigung des Verkehrs und geringere Emissionsbelastung wird das Leben im Innenbereich von Linden attraktiver und sicherer für Jung und Alt machen.
Weiterhin ist uns bedarfsgerechter Wohnraum wichtig, der für unsere Bürgerinnen und Bürger auch bezahlbar ist. Dabei wollen wir einem weiteren Flächenverbrauch im Außenbereich entgegenwirken und stattdessen zuerst Baulücken in den Ortskernen für die Wohnbebauung nutzen. Erfolgreich lassen sich gelungene Konzepte für vielfältige, generationenübergreifende, familienfreundliche, ökologische und barrierefreien Lösungen mit städtebaulichen Wettbewerben erzielen.
Als kleines Kulturprogramm wurde den Teilnehmern der Klausurtagung ein Waldspaziergang der besonderen Art angeboten: Ein Beauftragter des Forstamtes führte sie durch einen „Seelenpfad“ bis zum Hirschgehege. Der „Seelenpfad“ ist ein besonderer Weg, der über Stock und Stein führt um die Sinne für die Natur zu schärfen. Während der Wanderung erfuhren die Teilnehmer viele Neuigkeiten zur Arbeit im Wald und den Aufgaben der Forstbehörden. Der krönende Abschluss fand am Hirschgehege statt und war ebenfalls sehr lehrreich und interessant. Diese Exkursion bestätigte unsere Entscheidung an dem bundesweiten Projekt „Der deutsche Wald braucht uns“ von „CDU Aktiv„ teilzunehmen. Am 14. November wird sich die CDU-Fraktion aktiv an einer Baumpflanzaktion in Linden beteiligen.
Abschließend beschäftigte sich die CDU Fraktion mit den Möglichkeit des Kommunalwahlkampfs unter Corona-Bedingungen.
Wir möchten weder unsere Wählerinnen und Wähler noch unsere Kandidatinnen und Kandidaten durch den Wahlkampf gefährden. Gleichzeitig ist uns die Übermittlung von Informationen unseres Wahlprogramms und der rege Austausch darüber Herzensangelegenheit, weshalb wir die sozialen Medien und Netzwerke deutlich stärker hierfür nutzen.